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Archiv der Kategorie Plastische Arbeiten
Der Schalenstein in Handorf ist fertig.
18.10.2010 von Uwe Ahrens.
Nach drei weiteren Tagen Arbeit ist der Schalenstein für das Seminarhaus WINDLICHT in Handorf vollendet (siehe auch 1. 7. und 19. 8. 2010). Eine Plinte ist auch schon gefunden: quadratische Hölzer gefüllt mit feinen Kieselsteinen. Hinter den Stein soll später kleinwüchsiger Bambus gepflanzt werden.
Und wie es der ‘Zufall’ will, entdecken Elisabeth und Volker Schütz, die das Seminarhaus in Handorf betreiben, Diana Hartung und ich auf einer Reise in die Oberlausitz gerade jetzt einen ähnlichen Schalenstein - gefertigt aus einem ehemaligen Säulenkapitell - auf dem Nikolaifriedhof in Bautzen.
Die eigentliche Schale ist hier allerdings grob behauen und nicht glatt geschliffen.
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Weiterarbeit am “Schalenstein”
19.8.2010 von Uwe Ahrens.
Anfang dieser Woche habe ich wieder zwei Tage am Stein auf dem Gelände des “Windlichtes” gearbeitet (siehe Eintrag vom 1. Juli dieses Jahres). Zum erstenmal habe ich den Stein richtig verstanden. Granit ist noch viel härter, als ich es mir vorgestellt hatte. Das Schleifen der Schale ist aber noch nicht abgeschlossen. Ich werde im September noch ein oder zwei Tage brauchen, um die Arbeit abzuschließen.
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Arbeit an einer Granitskulptur
1.7.2010 von Uwe Ahrens.
In der letzten Woche habe ich begonnen, zum ersten Mal einen etwa 200 kg schweren Granitstein zu bearbeiten. Als ich ihn vor einiger Zeit auf dem Nachbargrundstück des Seminarhauses WINDLICHT von Elisabeth und Volker Schütz in Handorf (siehe www.windlicht-handorf.de) liegen sah, hatte ich sofort das Bedürfnis, daraus für das Seminarhaus eine Skulptur zu arbeiten, die das Offensein und Empfangen als wesentliche Aspekte der Arbeit von Elisabeth und Volker zum Ausdruck bringt. Eine nach oben offenen Schale schien mir dafür ein passendes Symbol. Der Stein legte mir durch seine vorgefundene Gestalt diese Form auch geradezu nahe. Nach drei Tagen - im wahrsten Sinne des Wortes harter - Arbeit mit Schneide- und Schleifmaschinen sieht der Stein jetzt so aus. Die Schale ist etwa 5 cm tief.
Ich danke Volker Schütz für seine tatkräftige Unterstützung und hoffe, den Stein im August fertigstellen zu können (die Schneid- und Schleifspuren auf der Oberfläche der Schale sollen weitgehend beseitigt werden, ein matter Glanz soll entstehen), so dass er ein Gewinn für das Seminarhausgelände werden kann.
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Neue Lieder auf dem Landschaftskunstpfad
9.6.2010 von Uwe Ahrens.
Grüß Gott, du schöner Maien und Die schönste Zeit im Jahr ist mein sind zwei der neuen Lieder, die jetzt auf dem Landschaftskunstpfad Bethe-Empelde hängen (siehe dazu auch den Eintrag vom 19. 3. 2010). Ein Spaziergang dort bei schönem Sommerwetter ist empfehlenswert.
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Neues Projekt auf dem LandschaftsKunstPfad Empelde-Benthe
19.3.2010 von Uwe Ahrens.
Im Rahmen der “Gartenregion Hannover 2010″ unter dem Motto Gartenklänge habe ich ein neues Projekt begonnen: die Installation ES TÖNEN DIE LIEDER. Entlang des LandschaftsKunstPfades werden 45 cm lange und 8 cm breite wetterfeste Papierstreifen in Augenhöhe in Bäume gehängt. Sie sind unterschiedlich farbig und mit Noten und Texten von Volks- und Kunstliedern bedruckt, die sich auf die vier Jahreszeiten beziehen.
Sie werden zu vier verschiedenen Zeiten im Jahr an acht Stellen aufgehängt (jeweils vier verschiedene Lieder zu jeder Jahreszeit). Entsprechend den Jahreszeiten sind die Streifen auch in vier verschiedenen Farben bedruckt, damit auf den ersten Blick sichtbar wird, dass immer wieder neue Lieder dazu kommen.
Mit den Liedern werden die Jahreszeiten besungen. Zum Ausdruck gebracht werden Gedanken, Wünsche und Hoffnungen, die zu tun haben mit der Einbindung des Menschen in den natürlichen Rhythmus von Frühling, Sommer, Herbst und Winter und ihre jeweiligen Eigenarten.
Diese Kultur hat eine lange Tradition. Schon immer in der Geschichte fanden die Menschen die ihnen gemäßen Worte und geeigneten Melodien, um anderen mitzuteilen, wie die Naturprozesse auf sie wirken. Mit Liedern aus fünf Jahrhunderten soll diese Tradition am Leben gehalten werden.
Ich danke Jürgen Hans und der novuprint Agentur Hannover für die Unterstützung bei der Ausführung diser Installation.
Heute morgen bin ich den KunstPfad abgefahren, um zu sehen, ob noch alle Streifen hängen. An einer Station hatte jemand alle vier Lieder entfernt - samt Bindfaden. Dafür treffe ich an einer anderen Station auf eine Wandergruppe von etwa zwölf Frauen, die gerade dabei sind, die Frühlingslieder zu singen - das Lied “Es tönen die Lieder” sogar als Kanon. So unterschiedlich können die Reaktionen auf die Installation sein. Mal sehen, wie’s weitergeht.
Morgen fahre ich erstmal nach Hitzacker zum Künstler-Symposium, dass ich zusammen mit Joachim Goerke seit einigen Jahren organisiere. Es findet vom 20. bis 28. März dort in der “Freien Schule” statt. In diesem Jahr nehmen 12 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Disziplinen teil: Zeichnung, Malerei, Holzschnitt, Musik, Theater, Performance. Am Sonntag, 28. März, ist es möglich, sich die Ergebnisse der Arbeit anzusehen/anzuhören. Das Symposium dient neben der eigenen Arbeit zu intensiven Gesprächen und möglicher Zusammenarbeit.
Ich werde in erster Linie an den Farbstiftzeichnungen zum Thema AM MEER weiterarbeiten und an einer Serie von Fotografien zu SCHNEE.
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Lebens-Flüsse
13.8.2009 von admin.
Kunstprojekt LEBENS-FLÜSSE für den Landschaftskunstpfad Benthe-Empelde im Rahmen der „Gartenregion Hannover 2009“
Entlang des Weges vom südlichen Fuß der Kalihalde Richtung Benthe bis zur Gärtnerei Behre habe ich in einer Reihe von Bäumen und auf dem Boden rechts und links des Weges jeweils einen Ast mit weißem Papier umwickelt/ umklebt, so wie man Wunden verbindet. Ich habe solche Äste ausgewählt, die schon weitgehend abgestorben sind, in ihrer schön gewundenen Form aber auch noch in ihrem Sterben das Fließende des Wachstums – und damit ein wesentliches Prinzip des Lebens – deutlich sichtbar werden lassen.
So wird das Sterben des jeweiligen Astes verlangsamt, das weiße Papier wird jedoch durch die noch in den Ästen fließenden Säfte, durch die Wettereinflüsse, Schnecken, Würmer, Flechten und Pilze allmählich zersetzt und verschwindet wieder. Über einen längeren Zeitraum betrachtet, wird dadurch der ständige Verwandlungsprozess, in dem sich alles Lebende befindet, deutlich sichtbar gemacht.Die Arbeit in den Bäumen und an den nicht ortsgebundenen Ästen hat sich von Februar bis Juni 2009 erstreckt.
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